Rezept: Mein Quarkstollen (nuss-, zitronat- und orangeatfrei)

Ihr müsst wissen, ich bin absolut kein Stollenfan – noch nie gewesen. Ich mag weder Orangeat noch Zitronat, Nüsse kann ich wegen Allergie nicht essen und Mohn…. äh ja, Mohn macht dumm. ;-)

Daher habe ich mich dieses Jahr selbst am Stollen probiert und ein eigenes Rezept zurecht gebastelt. Gestern habe ich ihn gebacken und heute wurde er mit zittrigen Händen (ich war in der Tat aufgeregt) angeschnitten und gekostet.

Fazit: sehr lecker. Mir schmeckt er und meinem Mann (der auch normalen Stollen isst) schmeckt er auch sehr gut. Sogar das kleine Kind hat ihn ratzibatz weg gefuttert.

So, los geht’s.

Zutaten: 

  • 700 g Mehl (damit habe ich angefangen, es wird sicher etwas mehr gebraucht, da zum Ende nach Gefühl noch was dazugegeben wird)
  • 1 Tüte Backpulver
  • 400 g Quark
  • 2-3 Esslöffel Joghurt
  • 160 g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillinzucker
  • 3 kleine bis mittlere Eier (sind es große, sollten auch 2 reichen)
  • 200 g Butter (weich, Zimmertemperatur) + etwas Butter zum Bestreichen
  • 1 x Vanillearoma
  • 1 x Rumaroma (ich hab nur ein paar Tropfen hineingetan)
  • 2-3 Mandarinen (Saft + Fruchtfleisch)
  • 2 Prisen Zimt
  • Trockenobst in kleine Würfel geschnitten: Feigen, Aprikosen, Cranberries, Sultaninen habe ich genommen (man kann auch Ananas, Äpfel usw. nehmen), Mandelsplitter schmecken da drin sicher auch sehr gut.

Zubereitung:

Nun werden alle Zutaten in einer grooooßen Schüssel verknetet – ich hab es mit der Hand gemacht, geht am Besten. Der Teig muss zum Ende ganz leicht klebrig sein, aber so, dass er sich auch von den Händen löst und nicht zu pappig ist, eine schöne feste Masse eben. Daher auch nur die grobe Mehlangabe, ich habe dann nach Gefühl noch Mehl dazugetan.

Nun wird ein Stollen geformt (eher etwas höher, er wird noch etwas breiter) und auf ein Blech mit Backpapier gelegt (siehe Bild).
Dann wird er im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad 60 Minuten backen. Um zu testen, ob er schon gut ist, einfach mit einem Holzspieß hineinpieken, es sollte kein Teig mehr dran kleben (nach 40 Min. habe ich den Stollen mit etwas Butter eingepinselt).

Ist er fertig, den Stollen aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen, dann mit Butter einpinseln und gleich Puderzucker oben drauf.

Nach dem vollständigen Abkühlen habe ich ihn gestern in Alufolie eingewickelt und heute haben wir ihn angeschnitten. Lecker-Saftig, Weihnachtlich!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und einen guten Appetit.

Weihnachtstombola!

Wo wir letztens schon beim Thema “Gewinne” waren: Bei Miss CreARTiv gibt’s was tolles zu gewinnen.
Noch bis zum 14.12.2012 könnt ihr bei der Tombola teilnehmen und die Gewinne können sich sehen lassen.
Ich drücke allen kräftig die Daumen und wünsche einen schönen 2. Advent!

 

Romina

Verpackung für Murmeln

Ich muss ja gestehen, das ist die erste Schwangerschaft, in der ich Bauchbänder nutze. Bei den beiden Großen war ich ja eher im Frühling und Sommer schwanger, so dass ich da einfach auf Cargohosen ein/zwei Nummern größer umgestiegen bin. Umstandshosen brauchte ich nie wirklich. Jetzt ist das etwas anders. Nun isses kalt und bei Jeans funktioniert das mit der Nummer größer nur begrenzt. Also habe ich nun ein paar Umstandsjeans beim großen Auktionshaus erstanden – und ich finde immernoch, dass man in Umstandshosen immer eher sackmäßig aussieht.

Schon vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ein Bauchband doch vielleicht ganz schick wäre, wenns schöner Stoff ist. Also hab ich mich heut da mal rangemacht.

Anleitung von Miss Margerite. (Vielen lieben Dank dafür) und Daisy-Stoff von Hamburger Liebe.

Und das Ergebnis kann sich tragen und sehen lassen (ich bin ja eh ein Interlock-Freund, weil so schön warm und weich). Ich befürchte, ich werd mir in den nächsten Wochen noch mehr davon machen.

Ein schönes zweites Adventswochenende wünsche ich

Mein Adventskalender

Ich weiß es ja nicht wie es bei euch aussieht, aber ich habe in meinem Leben noch nicht wirklich viel gewonnen. Ich erinnere mich an ein Plüschtier bei einer Losbude (Einsatz wahrscheinlich das zehnfache) und dann mit 17 oder 18 ein Präsentkorb von Du Darfst.
Achja, und einmal im Jahr etwa ein 3′er oder doch auch einmal ein 4′er im Lotto (wobei der Einsatz das ebenfalls wieder auffrisst).

Nun lasse ich mich ja doch gern mal hinreißen bei Facebook oder Blogs an Gewinnspielen teilzunehmen. Wirklich Chancen rechne ich mir da nun nicht aus, aber wieso nicht probieren – Am Ende freut man sich ja doch sehr wenn man doch was gewinnt.

Und letztens habe ich doch tatsächlich Glück gehabt. Ich habe bei Laura beim Gewinnspiel mitgemacht. Sie hat einen Adventskalender selbst gebastelt.  Uuuuund… ich habe ihn gewonnen. Ich hab mich wirklich riesig gefreut – 24 Tage jeden Tag ein kleiner Gewinn!

Die ersten 4 Päckchen konnte ich ja nun schon öffnen.

Vielen lieben Dank Laura!

 

 

Rezept: Bananenhonigflöckchen

Heute hab ich in der Küche etwas rumprobiert. Herausgekommen sind sehr leckere Muffins. Das Rezept teile ich gern mit euch:

Zutaten für Teig:

- 300 g Mehl
- 100 g Zucker
- 1 Pk. Vanillezucker
- 250 ml Milch
- 125 g Butter weich
- 2 Eier
- 1 Prise Salz
- 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für Füllung:

- 2 weiche Bananen
- etwas Zimt
- 2-3 EL Haferflocken (zarte)
- etwas  Honig

 
Zubereitung:

Zuerst die Zutaten für den Teig zusammen rühren. Wenn es zu trocken werden sollte, einfach einen kleinen Schwups Milch mehr dazu.
Danach zerdrücke ich die Banane mit der Gabel, gebe etwas Zimt dazu (ein bisschen mehr als eine Messerspitze) und dann die Haferflocken (ich nehme die zarten Flocken).

Danach gebe ich einen großen Esslöffel Teig in die Muffinform (ich nutze Silikonförmchen). Darauf gebe ich etwa einen/anderthalb Teelöffel von der Bananenmasse und dann noch einen kleinen Klecks Teig oben drauf.

Nun kommen die Muffins in den Ofen: Umluft 200 Grad (vorgeheizt) und das ganze für 20-25 Minuten.

Nach etwa 15 Minuten gebe ich auf jeden Muffin mit einem Teelöffel einen kleinen Klecks Honig (ich hatte Rapshonig da, Ahornsirup geht sicher auch) und lasse die Muffins die restliche Zeit im Ofen.

Uns haben die Muffins seeehr gut geschmeckt, lecker fluffig, schön klebrig und bananig. Der Teig reichte bei mir für 18 Muffins.

Ich wünsche einen guten Appetit und einen wundervollen 1. Advent morgen!

Es geht’s weiter…

Nach längerer Pause geht es nun auch hier weiter. Ja, der Autobrand hat mich doch sehr mitgenommen. Hinzu kommt direkt noch eine kleine, süße, niedliche und ja, überragende Neuigkeit.

Darf ich Vorstellen:

Ja, das war ne Überraschung. Zumal wir es erst in der 13. Woche erfahren haben. Da hat sich jemand aber gut versteckt ;-) bzw. war die Mama da wohl mächtig stark abgelenkt.

Inzwischen haben wir auch die Feindiagnostik hinter uns und alles scheint soweit Okay. Ende März kommt Windelrocker Nr. 3.

Ich kann nun also auch endliche die Zwergenverpackung nähen! Juhu!

 

Soweit die News.

 

Schmandkuchen mit Knusperkeksboden

Heute mal wieder was Gebackenes, da ich nach dem Rezept gefragt wurde.

So sah der Kuchen aus, als es in den Ofen ging. Bild von danach gibt’s leider nicht… alles aufgefuttert! Schmeckt also ;-)

Schmandkuchen mit Keksboden

Das braucht ihr:

Boden: 

  • Butterkekse (200 g /250 g)
  • Butter ca 100 g weich, aber nicht flüssig

Belag:

  • 3 Becher Schmand
  • 90 g Zucker
  • 4 kleine Eier (oder 3 große)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 2 kleine Dosen Mandarinen

 

Zubereitung:

Boden: Butterkekse so weit es geht zerkrümeln. Ich hab sie einfach in einen Gefrierbeutel gepackt und mit dem Nudelholz bearbeitet. Danach die Krümel mit der Weichen Butter verkneten und den Boden der Springform bedecken.

Belag: Die Eier werden getrennt. Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann den Schmand und Vanillepuddingpulver dazu. Das Eiweiß mit etwas Salz drin steif schlagen und unter die Schmandcreme heben. Nun das Ganze auf den Boden kippen. Mandarinen oben drauf und ca 45 min bei 180/190 Grad Umluft backen. Da müsst ihr schauen, ob’s dann innen noch zu wabbelig ist. Zur Not noch etwas länger backen, aber aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird.

Der Kuchen schmeckt warm genauso wie kalt sehr lecker. Kalt sackt er noch etwas zusammen und wird ein bisschen fester.

Guten Appetit
Romina

Papier trifft Stoff

Letztens erzählte mir eine Freundin, dass ihr Bruder Buchbinder ist und ob er nicht ein paar Stoffe von mir haben könne zum mal probieren. Da ich die Idee ganz spannend und interessant fand, habe ich ihm ein paar Stoffstücken geschickt. Das Ergebnis ist, wie ich finde, umwerfend!

Tadaaaaaa:

 

 

 

 

 

 

 

Also, wenn ihr mich fragt: eine tolle Sache. Das mit den roten Punkten habe ich sogar geschickt bekommen und ich trau mich gar nicht etwas hineinzuschreiben. Es ist wirklich toll und fasst sich echt schön an.

Falls auch jemand sowas Tolles haben möchte, wendet euch direkt an Friedemann Rost. Hier der Link zu seiner Website: Buchbinderei Rost

Und psssst: Er macht noch viele andere tolle Sachen.

Eure Romina

Einer dieser Tage…

Kennt ihr das auch, diese Tage an denen einfach jede Naht schief wird? Wo man nicht einmal einen Knopf gerade angenäht bekommt. Wo sogar der Zuschnitt eines Quadrates krumm und buckelig wird?

Ja, das kennt ihr? Dann wisst ihr ja, wie mein Tag heute war.

Ich hab’s versucht, ich habs wirklich versucht. Ich hab mich an einer Handytasche und einen Shirt für mich versucht. Alles gaaaaaanz furchtbar. Sogar zu schief, krumm und schlecht um es aufzutrennen. Ein wenig war mir nach heulen zumute, schade um den schönen Stoff.

Gut ist, dass es solche Tage äußerst selten gibt und ich meist vorher abbreche, um nicht noch größeres Unheil anzurichten.

So und damit das Wochenende wenigstens positiv endet, verrate ich euch, dass neuer Stoff in der Produktion ist. Ein kleiner Blick gefällig?

 

Und damit wünsche ich einen wundervollen Wochenstart
Romina

Hilfe für die kleine Mayla

Heute möchte ich helfen: Es geht um ein kleines Mädchen, Mayla. Sie ist gerade einmal 2 Jahre alt und schon krank. Keiner weiß, was sie hat. Sie hat sehr oft starke Anfälle, bei denen sie sich verkrampft, um sich schlägt, schreit und bestimmt fürchterliche Angst hat. Sprechen kann sie nicht. An der Uni Tübingen wurde ein Gendefekt festgestellt, weltweit einmalig und ohne Namen.

Das ist schon schlimm genug, aber nun kommt noch hinzu, dass die Krankenkasse für die kleine Mayla – und das ist echt unfassbar – nicht zahlen möchte. Sie ist zu 100 % schwerbehindert, aber kein Pflegefall. Das kleine Mädchen würde in keine Pflegekategorien passen. Noch nicht einmal vorbei kommen wollte jemand von der Krankasse, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Solange Mayla keine Pflegestufe hat, zahlt die Krankenkasse nicht.

Mit Spenden konnte die Familie vor Weihnachten schon einmal 6 Tage etwas Ruhe und Kraft in einem Kinderhospiz tanken. Viel zu wenig. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Kraft alleine die alleinerziehende Mutter aufbringen muss (es gibt noch zwei weitere Kinder).

Bei Facebook haben sich ein paar liebe Mädels zusammengetan und bei Dawanda einen Shop für Mayla gegründet. Der Erlös geht dem kleinen Mädchen direkt zu. Ich habe 6 Meter Stoff gespendet, aus denen nun was Tolles genäht wird und was ihr dann kaufen könnt.

Wenn ihr also etwas gutes tun wollt und vielleicht ein hübsches Schlüsselband oder eine schicke Mütze oder ein Kleidchen gerade gebrauchen könnt, schaut hier: Maylas Spendenshop bei Dawanda

Weitere Links:

Tut der kleinen Maus was Gutes

Eure Romina

UPDATE: Im Zuge der Berichterstattung hat die Krankenkasse nun Pflegestufe II bewilligt, was eine monatliche finanzielle Unterstützung von ca. 440 Euro bedeutet.