Weihnachtstombola!

Wo wir letztens schon beim Thema “Gewinne” waren: Bei Miss CreARTiv gibt’s was tolles zu gewinnen.
Noch bis zum 14.12.2012 könnt ihr bei der Tombola teilnehmen und die Gewinne können sich sehen lassen.
Ich drücke allen kräftig die Daumen und wünsche einen schönen 2. Advent!

 

Romina

Oh’ Tannenbaum

Nachdem ich im letzten Jahr mit dem Weihnachtsbaum – eine Nordmanntanne vom Straßenhändler um die Ecke – auch gleich einen fiesen Hustenreiz bekam, wird es dieses Jahr anders. Ein ökologisch-fairer, glücklich gewachsener und vor allem giftstofffreier Baum muss her.

Aber, so einfach ist das gar nicht. Der Trend geht eindeutig zur Nordmanntanne – sieht hübsch aus, hält sich lange und stachelt nicht zu sehr. Aber die wachsen in Europa überhaupt nicht – zumindest nicht im Wald. Das heißt, sie werden auf Großplantagen gezüchtet. Dort wachsen sie zwischen 7 und 12 Jahren und werden in der Zeit natürlich mit jeder Menge Pestiziden und Giftstoffen behandelt. Logisch eigentlich, denn wenn drumrum Unkraut wächst, wächst am Baum eine helle Stelle und der Baum wird nicht mehr so hübsch wie er sein soll. Zudem werden die Bäume oftmals schon im September und Oktober geschlagen und ab da mit Pilzmitteln behandelt – soll ja auch nicht schimmeln im Kühlhaus. Kein Wunder wenn man daraufhin mit dicken Augen und kratzen im Hals unterm Baum sitzt.

Aber es gibt Alternativen. Zum einen die Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft. Da wachsen die Bäume zwar auch auf Plantagen, aber nach ökologischen Richtlinien. Diese erkennt man an einem Gütesiegel von FSC, Naturland oder Bioland. Bei Robin Wood gibt es eine bundesweite Adressliste von Ökobaumanbietern. (Link)

Die andere Möglichkeit ist beim heimischen Förster direkt zu fragen. Denn diese machen oftmals einen Verjüngungsschnitt im Wald. Diese Bäume wachsen glücklich im heimischen Wald, haben auch schonmal ein Vögelchen aus der Nähe gesehen und werden vom Förster oder einem selbst geschlagen. So vermeidet man auf jeden Fall einen weit hergereisten Baum aus Dänemark oder Skandinavien.
Auf der Website von Treffpunkt Wald findet man auch nach Bundesland sortierte Forstellen mit Terminen zum Baumverkauf oder selbst schlagen. (Link)

Übrigens: einen Baum im Topf zu kaufen ist nicht unbedingt ökologisch. Die meisten solcher Bäume überleben das Weihnachtsfest nur wenige Monate. Zum einen tut die Zimmerwärme dem Baum nichts Gutes, er denkt es ist Frühling und bereitet sich förmlich auf den Austrieb vor. Zum anderen sind die Wurzeln speziell für den Topf zurechtgestutzt und ganz oft verstümmelt.

Frökologische Weihnachten ;-)
Romina

PS: Und wenn ich es schaffe, nähe und bastel ich den Weihnachtsschmuck auch noch.

Kalender mal anders…

… und zwar nix Genähtes. Dafür gedruckt, geschnitten, geklebt und mit Leckereien gefüllt.

Das Ganze nach einer Vorlage von raumdinge. Ich bin begeistert.
Mal sehen was die Bürokollegen dazu sagen.

Eine schöne Adventszeit wünscht

Romina